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Das größte erhalten gebliebene Schloß
der
brandenburgischen Kurfürsten aus dem
Hause der Hohenzollern ist im
Stadtbezirk Charlottenburg zu
besichtigen. Zwischen 1695 und 1699
entstand nach Entwürfen von A. Nering
der Mittelbau der Anlage, die
Erweiterung zur Dreiflügelanlage und
der 48 m hohe Mittelturm wurden von E.
von Göthe in den Jahren zwischen
1701/12 projektiert und verwirklicht. Der
Anbau des Neuen Flügels erfolgte
1740/47 im Auftrag Friedrich II. (des
Großen) durch G. W. von Knobelsdorff.
Die letzte Ergänzung fand die
Schloßanlage in den Jahren 1787/91
durch C.G. Langhans, der den
Theaterbau anfügte und den Westflügel
verlängern ließ. Im Vorhof des
Schlosses steht das von A. Schlüter
1697 geschaffene Reiterstandbild des
Großen Kurfürsten, das ursprünglich
vor
dem Stadtschloß im Zentrum Berlins zu
finden war.

Schloss
Charlottenburg in Berlin
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In den Räumen des
Schlosses haben heute
bemerkenswerte Ausstellungen ihren
Platz gefunden. Hervorzuheben ist die
Goldene Galerie, in der Kostbarkeiten
aus derZeit des friderizianischen
Rokoko gezeigt werden.
In diesem Kleinod der Gartenkunst
stehen Bauwerke bedeutender
Architekten.
Von C. G. Langhans stammt das
Belvedere, das in der Vergangenheit
als Teehaus genutzt wurde. Heute dient
es als Ausstellungsraum für eine
Präsentation Berliner Porzellans. K. F.
Schinkel und H. Gentz gestalteten das
Mausoleum für die Königin Luise, für
die C, D. Rauch den berühmten
Marmorsarkophag geschaffen hat.
Mit dieser künstlerischen Leistung, der
weitere folgten, tritt Rauch an die Spitze
der Berliner Bildhauerschule. Das
Gesamtschaffen des Bildhauers wird
bestimmt von Porträts, die der Künstler
von Persönlichkeiten seiner Zeit
angefertigt hat.
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