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| Geschichte
und Sehenswürdigkeiten:
Graf H. von Pückler (ab 1822 Fürst) begann nach 1815 mit der An- lage des Parkes von Bad Muskau, der als vollendeter klassischer Land- schaftspark gilt. Fortsetzung der Ar- beiten am Park in der zweiten Hälfte des 19. Jh. durch seinen Schüler, den Gartenbauarchitekten C. E. Petzold. Rekonstruktion seit 1971. Zu den Se- henswürdigkeiten in der 200 ha gro- ßen Parkanlage gehören u. a. die Ruine des Neuen Schlosses, ein Renais- sancebau von 1520, 1945 zerstört, das Alte Schloß aus dem 14. Jh. wurde 1965 wiedererrichtet und wird als Weinkeller, Kurverwaltung und Mu- seum genutzt. Rhododendrongarten, Wasserfall, Eichsee und Eichsee- brücke, die Orangerie mit Tropenhaus (1840, G. Semper) und Kakteenschau und schließlich die einmalige Parkan- lage mit weiten Wiesenflächen und Übergang in offene Landschaft. Der einstige Bergpark konnte schon zu Zeiten von Pücklers wegen Geldman- gel nicht gepflegt werden und ist ver- wildert. |
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